   |
WILKOMMEN
E4 - Der Sinn vom Schach
"Das Schachbrett ist die Welt, die Figuren
sind die Phänomene des Universum, die Spielregeln sind die
Naturgesetze und der Gegenspieler bleibt uns verborgen"
Thomas
Huxley |
Das Leben ist ein Schachspiel. Von der Geburt an sind wir bereit
das große Spiel des Lebens zu treiben. Man zeigt uns was zu
tun und was zu lassen, man lehrt uns die von Generation zu Generation
vermittelten Grundlagen, man lehrt uns, wider unseren Willen, wie
man Probleme löst, Fortschritte macht, Leistungen vollbringt,
und die richtige Wahl trifft. Alles das wird bald eine Kunst die
man meistern muss. Die Kunst in der Gesellschaft zu überleben.
Schon bald erkennt man, daß jeder Schritt im Leben zu Folgen
führt. Und dann entwickelt man allmählich eine Strategie
um in der Welt voranzukommen. Jedes Individuum unternimmt Schritte
die offensiv oder defensiv sind, aber alle führen zu dem gemeinsamen
Ziel: einen Platz in der Welt einzunehmen. Ahnlichkeiten zwischen
Schach und Gesellschaft sind leicht erkennbar. Und man kann sich
gut vorstellen eine Figur im großen kosmischen Spiel zu sein.
Aber man ist nicht Herr des eigenen Schicksals, denn unsere Mißgeschicke
gehören auch in den Plan, sie sind das Opfer um zu gewinnen.
Jedes Individuum, jeder Teil spielt eine Rolle. Manche haben mehr
Potential, manche erzielen mehr, andere tun garnichts, so wie der
Bauer der während des ganzen Spiels auf seinem Platz bleibt.
Aber alle sind gleich. Der König ist nichts ohne den Bauern
und der Bischof gleicht dem besten der Ritter.
Das Spiel geht langsam voran, die Tage vergehen und der Kampf geht
weiter bis zum Tod.”
André Mongeon
|
|
        
|